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Ausgewählte Studienarbeiten
Tja, das kann ich anbieten. Diese Arbeiten haben mir einen ziemlichen Spaß gemacht und es steckt eine Menge Herzblut drin.
Bei Interesse bitte ich um eine mail.
- Die Magisterarbeit:
Strategien fürs Netz: Berliner Tageszeitungen im World Wide Web
Nun, das ist so eine Sache: Diese Arbeit habe ich seinerzeit gegen die Veröffentlichung sperren lassen. Sie ist also in keiner Bibliothek und auch nicht auf diesem Rechner zu finden. Nach Rücksprache per email kann man sicher darüber reden, ob dieses Werk Interessierten zur Verfügung gestellt wird oder nicht. Aber Achtung: Die Arbeit ist zwar zitierfähig, aber nur nach Rücksprache mit mir. Als Teaser gibt's aber wenigstens ein Inhaltsverzeichnis im pdf-Format. Zum Lesen ist ein Acrobat Reader nötig.
- Carlo Borromeo und die "Architekturtheorie"
der Gegenreformation
In der Tradition der Architekturtraktate verschiedener
Baumeister der italienischen Renaissaince versuchte der
Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo, mit einer eigenen
Bauvorschrift für Sakralbauten die Einflüsse
"heidnischer", sprich antiker Formensprache,
wie etwa die der klassischen Säulenordnungen,
zurückzudrängen. Und zwar mit zweifelhaftem Erfolg und
manchmal recht zweifelhaften Methoden... Borromeo wurde durch wortwörtliche Vetternwirtschaft schon mit
24 Jahren Kurienkardinal, zog aber ein pralles Leben in Milano vor. Umso erstaunlicher, daß er im
Zuge der Gegenreformation und in der Durchsetzung seiner Anordnungen nicht davor zurückschreckte,
nachts in Kirchen einzusteigen und Grabplatten von Laien mit dem Hammer von den Wänden zu schlagen.
- Die Gildestatuten von St. Omer im 12. Jahrhundert
Sie gehören zu den ersten bekannten Aufzeichnungen der
Gilden und Zünfte überhaupt und haben ihren Reiz unter
anderem darin, daß die Gewohnheiten und Gebräuche der
Handelsleute im Hochmittelalter recht transparent
dargestellt werden. Interessant sind sie auch, weil die
dazugehörigen Auseinandersetzungen in Flandern zu den
ersten Manifestationen einer aufkeimenden Vorstellung von "Bürgertum" in Europa zu
rechnen sind, in denen sich freie (und unfreie) Menschen nicht nur ihrer
wirtschaftlichen, sondern sich auch ihrer politischen
Macht bewußt werden und sie durchzusetzen versuchen.
- Die Stadt Köln bis zum Jahr 1074
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Topographie und
Stadtentwicklung der Stadt am Rhein. Dabei geht es um
Siedlungskontitnuität, die sehr spezifische Prägung
des Stadtbildes (etwa den "Palastriegel" am Rhein)
durch die jeweils Mächtigen und die
Einordnung der Stadtpolitik und Herrschaft durch den
Klerus, den Kaiser bzw. die Bürger der Stadt selbst. Dazu gehören natürlich auch die
Schilderung der Vita des Erzbischofs Anno II. und des Aufstands der Kölner sowie die Intrigen um die Treue zum Kaiser bzw. dessen Sohn.
- Die Musées d´art moderne von 1937 in Paris
Eine kunst- und architekturgeschichtliche Betrachtung zu
einem Bau der "Konservativen Moderne". Der auch Palais de
Tokyo genannte Museenkomplex in unmittelbarer Nähe des
Eiffelturms (auf der anderen Seite der Seine) ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem
sich sowohl traditionelle als auch "neue" Architekten wie
Le Corbusier oder Perret beteiligten. Im Rahmen der
Weltausstellung 1937 als eines der wenigen auf Dauer
angelegten Gebäude geplant, ist es auch heute noch ein
irritierendes, interessantes Bauwerk des Architektenteams
Dondel, Aubert, Dastugue und Viard. Nach langer Umbaupause wurde das Gebäude kürzlich wiedereröffnet.
- Die Topographie von Paris im Hochmittelalter
Stadtentwicklung und Bauten in der Zeit von 1180 bis
1380. Wie sah Paris in dieser Zeit aus, welche Viertel
wurden angelegt, welche überdauerten die Römerzeit,
welche wurden aus dem Boden gestampft? Wer baute was wann wo
warum? Ein bunter Blick auf Klöster und Könige,
Händler und Doktoren sowie andere Bewohner einer Stadt,
die sich schon im Mittelalter zur Hauptstadt und
schließlich zur Metropole aufschwang. Bauten wie Notre-Dame de Paris und das Palais Royal, die erste Pflasterung,
Wasserversorgung, das Entstehen von Siedlungskernen um geistliche und wirtschaftliche Zentren,
der Aufschwung durch König Philippe Auguste II. und seine Nachfolger, das Entstehen
der Schulen und der Sorbonne, der Ansturm der Adeligen und Geistlichen, die ersten "diplomatischen Vertretungen"
- alle diese Phänomerne lassen in der Vogelschau deutlich werden, wie Paris
vom kleinen Gallier- und Römerlager zur Metropole und Haupstadt Frankreichs wurde.
- Aussig Wasser, innig Wein, laßt uns alle fröhlich
sein!
Mit vielen zeitgenössischen Holzschnitten, Stichen und
anderen Darstellungen zur Badekultur im
spätmittelalterlichen Augsburg. Über den Import des
Badewesens nach Mitteleuropa im 10. Jahrhundert, jüdische und christliche Badhäuser,
verschiedene Bade- und Schwitzmethoden, die Konkurrenz
zwischen (Sal)Badern und Barbieren und nicht zuletzt die
Lust im Badehaus. Eine richtig spaßige Arbeit, wenn man
einmal so bedenkt, daß sie bei den
Mittelalterhysterikern geschrieben wurde.
Und wie gesagt: Die Mühe mit der Konvertierung werde ich mir natürlich nur dann machen, wenn jemand
explizites Interesse an einer der Arbeiten zeigt (womit ich aber nicht ersnthaft rechne).
Allerdings bräuchte ich dann für die Bilder noch ´nen
Diaaufsatz für meinen Relisys Avec II Flachbettscanner. Weiß jemand, wo es so etwas gibt und was das kostet?
];=}
GO!
© Janko
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