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Radio Days
Moin, moin,
saß ich doch neulich höchst entspannt am Rechner, schrieb so meine Texte vor mich hin und nutzte zum ersten Male wirklich pervers gutes Multimedia: Neben der Textverarbeitung lief ein kleines fleißiges Programm und schaufel te mir ein amerikanisches Jazzradio auf den Schirm bzw. in die Kalotten. Fein, fein: Endlich gute Musik hören und nicht von irgendwelchen Mistsendern abhängig sein. Ich habe alleine rund 170 deutschsprachige Sation en gefunden, die mehr oder weniger Programm im Netz machen. Nachteilig ist natürlich die nötige High-Tech-Keule für einen Empfang mit Mittelwellenqualität als höchstem der Gefühle. Also auch kein Spaß für jedermann, da fehlt es einfach noch an genügen d schnellen Verbindungen.
Wer heutzutage ISDN am Rechner hängen hat, kann schon fast störungsfrei TV- und Radiosender empfangen. Ein Vorgeschmack auf kommende Zeiten mit Digital Broadcasting und pay per view? Na, nicht wirklich, lediglich die Auswah l ist fantastisch - und damit auch der User schnell überfordert. Hier wird wohl schnell der Effekt eintreten, daß man sich an Bekanntes hält, ähnlich wie bei den Zeitungen und Zeitschriften im WWW. Die Amplitude ist auch bei den Radioangeboten sehr groß: Von der reinen Werbetafel über Liveübertragung bis hin zum kompletten Rundfunkarchiv reichen die Angebote.
Inhaltlich werden doch eher selten neue Wege beschritten, ein Beispiel, welches ich hier nicht werten möchte, ist etwa convex tv aus Berlin: Ein Mix aus Radio, Netz und Fernseh en? Bunte Blasen blubbern lassen zu Ambient? Ach, sieh es Dir am besten selbst an!
Und außerdem: Die Qualität der Netzradios ist meist noch miserabel, aber die Techniker machen uns ja inzwischen Hoffnung, der Bandbreitenprobleme Herr zu werden: Durch das Verteilen der Daten über das Stromnetz. Mittlerweil e soll es ja gelungen sein, zumindest unter Laborbedingungen so etwas hinzukriegen. Meines Wissens wurden in den achtziger Jahren schon Experimente durchgeführt, Kabelfernsehen so zu vertreiben. Aber ausgereift ist das auch fürs Netz noch nicht.
Die Voraussetzungen sind einfach noch zu elitär: Kohle muß da sein, um die nötige Hardware auf den Tisch zu stellen zu können und überhaupt on die line zu kommen, Zeit muß reichlich vorhanden sein, um sich in die Bedienung der Programme reinzufuchsen - mir ist der Rechner aber immer noch lieber als jeder Videorecorder - und irgendwann stellt sich auch die Sinnfrage (siehe auch convex tv) oder zumindest die der Verhältnismäßigkeit.
Nichtsdestotrotz: Radio im Netz ist zwar noch eine Spielerei, aber eine nette. Recherchieren kann man meistens auch noch. Und deswegen habe ich mich im vergangenen Monat vorrangig um die ollen Wellenwerfer gekümmert:
Wer sich auskennt, darf jetzt noch mal würfeln und direkt zum Radio vorrücken. Wer nicht, klickt am besten aufs What's New.
... und nun los! Schönen GrußJanko
Agenturen und Radio Days, die zweiteSoso. Bist Du doch so neugierig. Gut, kriegste was zu lesen:
Den Restfebruar (drei Wochen mußte ich nach Belgistan) habe ich genutzt, um den Agenturbereich auszumisten und neu zu strukturieren. Wie so viele meiner Seiten wurden sie einfach zu lang, der Umbau zu einer "richtigen" Datenbank wird sich auch noch etwas hinauszögern, deshalb mache ich noch etwas Klein-Klein.
Dabei hat die Startseite hat ihren URL behalten, damit niemand verwirrt wird. :-) Dann habe ich die Bereiche folgendermaßen aufgeteilt:
Newsticker deutschsprachig
Newsservices international
Nachrichtenagenturen in Europa
Nachrichtenagenturen in Amerika
Nachrichtenagenturen in Asien
Nachrichtenagenturen in Afrika und Ozeanien
Die beiden letzten habe ich - geographisch falsch, ich weiß - zusammengeworfen, weil der Links so wenige sind...
Also mußt Du nicht mehr den langen Lappen laden, sondern kannst etwas genauer aussuchen - ich bekomme immer wieder böse Anmerkungen über die Ladezeiten zugemailt, warum nur? :-)
Wie schon im Editorial angekündigt, habe ich mich über die Radiosender hergemacht, und auch dort gibt es eine verbesserte Struktur:
Übersicht
Deutschsprachig
Europa
Amerika
Asien
Afrika und Ozeanien
Und auch hier wieder mangels Links die merkwürdige Kombination von Afrika und Ozeanien. Aber ich bin nun mal kein geborener Archivar...
That's the way it is.
read U
Janko